ThemaBiografie

Werkliste

Seit 91Selbstständig als Filmemacher und Gestalter
Frankfurt am Main und Berlin
seit 19Kooperation mit dem Studio Stefan Freund
04Gründung von »Kultursysteme« als Atelier und Netzwerk.
83-91Experimentalfilm bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein im Studium Studium Visuelle Kommunikation, Audiovisuelle Medien, an der hfg Offenbach
Diplom (Dipl.-Des.) mit Auszeichnung
82-83Studium der Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaften bei Prof. Dr. Heide Schlüpmann und Philosophie bei Prof. Dr. Alfred Schmidt an der Goethe-Universität Frankfurt
* Bad Arolsen < Kassel < Frankfurt am Main < Berlin & Frankfurt
 
 
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Werkbiografie

Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich im Spannungsfeld zwischen Kunst und Gestaltung mit Fotografie, Film, Programmierung und Sprache. Die angewandten Auftragsarbeiten profitierten – und profitieren – dabei von den freien Projekten und umgekehrt.

Die unterschiedlichen Arbeiten bewegen sich letztendlich um ein gemeinsames Zentrum, das ist mein grundsätzliches Interesse an der Idee von Gestaltung als Struktur und Identität.

Meine Lebens- und Arbeitsorte sind Frankfurt am Main und Berlin.

Filme

Zweifacher Preisträger des Hessischen Film‐ und Kinopreises, Hauptpreis 11/o Festival del Cortometraggio „Scrittura e Immagine“ Pescara, Hauptpreis des internationalen Festivals für experimentelle Kurzfilme „experi & nixperi“.

Motive aus FELDER 9.6

Die analogen Filme, insbesondere HOCHHAUS und FELDER 9.6, wurden auf Festivals (Chicago, Kunsthalle Bremen, Osnabrück, Oberhausen) und im Rahmen internationaler Filmreihen (u.a. „Neue Tendenzen im deutschen Experimentalfilm“, Goethe-Institut) gezeigt. Diese Filme und Materialien befinden sich in den Sammlungen des Deutschen Filminstituts (Frankfurt) und LUX (London).

Signalstörung. Standbild007 (Kaspar Dietrich) © Thomas Mank

Die experimentelle Dokumentation SIGNALSTÖRUNG war eine Co-Produktion von ZDF – Kleines Fernsehspiel und HR Hessischer Rundfunk, bisher ausgestrahlt zwischen den Jahren 1998-2000.

Der Kurzfilm KRAK war der bisher einzige Film mit einer expliziten Spielhandlung, produziert von einem externen Filmproduzenten. Ursprünglich als „Übung“ für den geplanten Spielfilm IM EPPSDORFER GRUND blieb er bislang mein einziger Ausflug in die Welt der fiktiven Erzählung.

HOCHHAUS und KRAK wurden mit Preisen ausgezeichnet und für den experimentellen Dokumentarfilm SIGNALSTÖRUNG erhielt ich den Hessischen Filmpreis für das beste Drehbuch wie auch den Hessischen Filmpreis für die beste Regie.

Digitale Film-Arbeiten entstanden bisher vor allem im Zusammenhang von Installationen. Die Materialien der Ausstellungsinstallation „Die Mauer …“ haben nur als Teil der Gesamtkonstruktion Bestand, denn sie entstehen durch die Wirkung eines Algorithmus, aktiviert durch die Besucherinnen und Besucher vor Ort. Die Filme, die in der Installation „NormenWerk“ in das begehbare Gitterwerk projiziert wurden, funktionieren  auch als separate Arbeiten, ebenso wie die Animationen für das Foyer des DIN.

Aufträge

Bereits während des Studiums habe ich im damals neu gegründeten Deutschen Filmmuseum und im Kommunalen Kino Frankfurt gearbeitet, sowohl im Ausstellungsbereich wie auch in der Betreuung und Programmierung von thematischen Filmreihen. Parallel dazu habe ich an freien experimentellen Projekten ebenso gearbeitet, eher konservative Gestaltungsaufträge ausgeführt und mich zudem kultur- bzw. filmpolitisch engagiert.

Selbstbild vor einer der Stelen der multimedialen Installation „Die Mauer muß weg.
Friedliche Revolution und Überwindung der Teilung.
Hier: Sejm, Warschau

Zwischen 2001 und 2012 habe ich vor allem Ausstellungen und Installationen konzipiert, produziert und organisiert. Auftraggeber für Ausstellungen und Installationen waren unter anderem das Deutsche Filmmuseum Frankfurt, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das DIN Deutsches Institut für Normung e. V., den Deutschen Bundestag und die Europäische Filmphilharmonie GmbH. Seit 2013 arbeite wieder vorrangig an freien, eigenproduzierten Film- und Textprojekten.

Theorie

Filmpartitur, Komposition I und II/22, Entwurf: Werner Graeff, 1922 / Realisierung: Werner Graeff, 1959/1977. Bauhaus-Archiv Berlin / © Ursula Graeff-Hirsch.

Neben der eigentlichen künstlerischen Arbeit war ich von früh an überzeugt, dass ich meinen Arbeiten einen historischen und auch politischen Rahmen schaffen muss. Das führte dazu, dass ich von 1991-93 als Geschäftsführer das Filmbüro Hessen e.V. aktiv war, die Frankfurter Filmschau organisierte und Mitbegründer des Frankfurter Filmhauses wurde. Zwischen 1993 und 1997 publizierte ich zahlreiche Vorträge, hielt Blockseminare und konzipierte Filmreihen zu den Themen »Der Absolute Film« und »Vom Experimentalfilm zu den Neuen Medien«. Schließlich leitete ich von 2002 bis 2004 das Künstlerkollektiv Galerie Rekord in Berlin, was mir einen aufschlussreichen Einblick in die Funktionsweise des Kunsthandels ermöglicht hat.

Von den film-politischen Aktivitäten ist bislang einzig mein Engagement für den kritischen Blog »kinematheken.info« geblieben, den ich 2015 auf Initiative von Helmut Herbst mitbegründet habe und weiterhin in seinem und Daniel Kothenschultes Auftrag gestalte und administriere .

Juni 2018

Lebenslauf

Zur Person

Geboren 1961 in Arolsen wuchs ich in Kassel und Frankfurt am Main auf. Heute lebe ich in Berlin und Frankfurt.

Nach dem Zivildienst begann ich 1982 an der Frankfurter Goethe-Universität Film- und Fernsehwissenschaften, Linguistik und Philosophie zu studieren, wechselte 1983 an die Hochschule für Gestaltung Offenbach zu visuelle Kommunikation / audiovisuelle Medien mit Schwerpunkt Film bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein. Seit dem Diplom (Dipl.-Des., mit Auszeichnung) 1991 arbeite ich freischaffend als Filmemacher und Gestalter.

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