RubrikTextcollage

Im Arbeitszimmer

Der folgende Text ist eine der Kurzerzählungen, verfasst auf der Grundlage der Arbeitshefte von W.-D. W. aus dem Jahr 1970.

Er ist der eigentliche innere Gesprächspartner meiner geistigen Welt, auch wenn die Ansichten über diese in Einzelheiten divergieren
W.-D. W. , aus: Außer mir. S. 109 (mehr …)

Signalstörung

Im Jahr 1995 erkrankte mein langjährig bester und engster Freund an AIDS, unvermittelt und heftig. Die Krankheit veränderte ihn innerhalb weniger Wochen und er wurde auf die Station 68 eingeliefert, der damals bundesweit führenden Einrichtung für HIV und AIDS an der Frankfurter Uni-Klinik.

Dort begegnete ich bei meinen Besuchen zahlreichen Personen in unterschiedlichsten Stadien der Krankheit. Erschüttert vom Zustand meines Freundes, aber auch zutiefst ergriffen von der aussergewöhnlichen Menschlichkeit an diesem isolierten Ort, beschloss ich, diese Erfahrungen in einem Projekt einzubringen. (mehr …)

Signalstörung – ein Fragment

Dieser Text wurde 1996 als bestes Drehbuch mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet

Einleitung

Der Titel Signalstörung ist einem Satz entnommen, mit dem per Lautsprecher der Zugführer eines ICEs einen technischen Ausfall und den damit verbundenen Stillstand des Zuges auf offener Strecke entschuldigte. Während der Zug für eine ganze Weile nicht fahren konnte, drehten sich die gewohnten Verhältnisse gleichsam um: Stillstehend wurde der Zug zum unbewegten Teil einer Landschaft, die von den Reisenden ansonsten als vorbeiziehende erlebt werden würde, während wir Passagiere, die ansonsten uns selbst während einer Fahrt subjektiv als unbewegt erleben, nunmehr unruhig wurden, uns bewegten, liefen, suchten. Diese Unruhe endete erst, als der Zug weiter fuhr, somit die gewohnte Ordnung wieder hergestellt worden war. (mehr …)

Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich als Künstler und Gestalter. Auftragsarbeiten profitierten – und profitieren – dabei von den freien Projekten und umgekehrt.

2004 gründete ich mit »Kultursysteme« meine Plattform für die Konzeption, Gestaltung und Produktion von Medienkunstprojekten.

Die Werkräume des Ateliers »Dipl.-Des. Thomas Mank« befinden sich seit 2007 im Brückenhaus, dem Zentralbau der „Weißen Stadt“, einer der fünf Siedlungen der Moderne in Berlin.

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