IndexArchitektur

Der gebaute Diskurs

Es ist des Baukünstlers Aufgabe,
eine Verschmelzung der Zeiten anzustreben.
Marc Jordi

Ein Essayfilm über das Leben in der Stadt am Beispiel des neu gestalteten Römerbergs in Frankfurt am Main mit dem Ziel, einen gleichermaßen poetischen wie strukturierenden Beitrag zur Diskussion um zeitgenössische Architektur und zum Verhältnis von privatem zu öffentlichem Raum und der Stadtgesellschaft zu leisten.

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Hochhaus

Diese Collage aus Bewegtbildern war der erste, wirklich durchkomponierte Einsatz einer Montagetechnik mit Filmmaterial, die der Grundstein für meine gestalterischen Auffassungen ist, erarbeitet mit zahlreichen Fotografien und Materialcollagen in den Jahren zuvor. Im Grunde habe ich daran seit meinem 15. Lebensjahr gearbeitet.

Thema ist zunächst die Umsetzung architektonischer Motive einer HOCHHAUS-Fassade (damals BfG-, heute Europa-Tower) in Klang und bewegtes Bild mittels fotografischer Prozesse, aber ohne Filmkamera. Dafür wird eine Sequenz von fünf 35mm-Fotonegativen hergestellt, deren Länge entspricht einer Sekunde 16mm Film. Diese Negativ-Sequenz wird durch fotokopieren und negativ-positiv-spiegeln vielfach dupliziert. Die verschiedenen Sequenzen werden auf zusammengeklebt und ergeben den auf diese Weise den Kernfilm aus Papier (Bild oben: Originalvorlagen der Bildstreifen aus Papier 1996) (mehr …)

Thomas Mank

Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich als Künstler und Gestalter. Auftragsarbeiten profitierten – und profitieren – dabei von den freien Projekten und umgekehrt.

2004 gründete ich mit »Kultursysteme« meine Plattform für die Konzeption, Gestaltung und Produktion von Medienkunstprojekten.

Die Werkräume des Ateliers »Dipl.-Des. Thomas Mank« befinden sich seit 2007 im Brückenhaus, dem Zentralbau der „Weißen Stadt“, einer der fünf Siedlungen der Moderne in Berlin.

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