SchlagwortVisualisierung

Synchronpunkte – Porträt Frank Strobel

Das Portrait des Dirigenten Frank Strobel als  Collage, deren Aufbau und Komposition angelehnt ist an Durchdringung filmisch-musikalischer Thematik.

Subversion

Von jeher ist Film theatralisch, bühnenhaft, erzählend zweidimensional. Die Musik ist allenfalls Komplizin, eine Begleiterin, die unterwürfig Kommentare abgeben darf. All dies ist Ausdruck einer Knechtschaft durch eine geradezu literarische Subversion als Versuch, Traumbilder zu visualisieren ohne damit zu ängstigen. Filme bannen Träume in die Sicherheit von Geschichten und Musik als Begleitung wirkt als bestätigende Beruhigung einer trügerischen Sicherheit in den brüchigen Analogien eines überkommenen bürgerlichen Zeitalters. (mehr …)

Signalstörung – ein Fragment

Dieser Text wurde 1996 als bestes Drehbuch mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet

Thomas G.A. Mank für J.S.

Einleitung

Der Titel Signalstörung ist einem Satz entnommen, mit dem per Lautsprecher der Zugführer eines ICEs einen technischen Ausfall und den damit verbundenen Stillstand des Zuges auf offener Strecke entschuldigte. Während der Zug für eine ganze Weile nicht fahren konnte, drehten sich die gewohnten Verhältnisse gleichsam um: Stillstehend wurde der Zug zum unbewegten Teil einer Landschaft, die von den Reisenden ansonsten als vorbeiziehende erlebt werden würde, während wir Passagiere, die ansonsten uns selbst während einer Fahrt subjektiv als unbewegt erleben, nunmehr unruhig wurden, uns bewegten, liefen, suchten. Diese Unruhe endete erst, als der Zug weiter fuhr, somit die gewohnte Ordnung wieder hergestellt worden war. (mehr …)

Neueste Beiträge

Schlagwörter