Selbstständig als Filmemacher und Gestalter seit 1991
Atelier im Weltkulturerbe „Weiße Stadt“, Berlin, und Kooperation mit dem Studio Stefan Freund in Frankfurt am Main.

Meine freien wie angewandten Projekte sind vor allem Filme, Ausstellungen und Installationen; Auftragsarbeiten entstanden bzw. entstehen u.a. für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das DIN Deutsches Institut für Normung e.V., den Deutschen Bundestag und die Europäische FilmPhilharmonie – EFPI – GmbH.

Seit 2017 liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit einmal mehr auf freien Film-, Buch- und Gestaltungsprojekten.

»Kultursysteme« ist seit 2004 mein Atelier und Netzwerk.

in Arbeit

DomRömer – der gebaute Diskurs
Synopsis


Drehbuchförderung durch Hessenfilm und Medien 2019/2020

Welche Wechselbeziehungen zwischen den gesellschaftlichen und politischen Akteuren und den spezifischen historischen und stadtplanerischen Gegebenheiten ermöglichen ein Projekt wie die Neue Frankfurter Altstadt?

Befragt wird das Verhältnis von Stadtarchitektur zu kommunaler Identität; im Mittelpunkt des Essayfilms steht die Entstehung der Neuen Frankfurter Altstadt als ein aus Sprache entwickeltes Selbstverständnis einer Stadt und Gesellschaft.

Ergründet wird am Beispiel der Neuen Frankfurter Altstadt, wie aus Ideen, Normen, Kompromissen und schließlich Entscheidungen ein Großprojekt zustande werden kann.

(mehr …)

Synchronpunkte
Porträt des Dirigenten Frank Strobel

Frank Strobel ist ein Ordnender, der das metrische Grundprinzip des Films als eines musikalischen früh in das Zentrum seines Schaffens gestellt hat.

Die Beobachtung seiner Arbeit ist die Gelegenheit, Musik nicht mehr nur als die untergeordnete Begleiterin einer visuellen Erzählung zu verstehen.

Im Allgemeinen ist der Synchronpunkt eine Positionsmarkierung um anzeigen, wann ein akustisches  Ereignis ein visuelles unterstützen soll, beispielsweise die Bewegung einer Figur oder eines Objektes. In der Filmmusik steht der Synchronpunkt auch für die Bindung der Komposition an die visuelle Vorgabe. Hier kann es zu einer besonderen Herausforderung an das Orchester wie auch den Dirigenten werden, dass der Spielraum musikalischer Interpretation einerseits begrenzt ist, andererseits dadurch zugleich das visuelle Erlebnis erweitert wird.

(mehr …)

Tunzenberg

Eine Collage auf der Grundlage von 250 Tage- und Arbeitsbüchern des Münchner Psychiaters Wolf-D. W., die geschrieben wurden zwischen 1960 und 2015.

Das gesamte Material ist ein mehr als beeindruckendes Zeugnis nicht nur eines selbstbewusst und selbstbestimmten gelebten Lebens, sondern zugleich auch über eine lange Zeit ineinander und auseinanderentwickelt.

Neben dann unzähligen Ereignissen und Gesprächen, die geschildert werden, ist es das Gespann ständigen Zweifels und ständigen Neuanfangs, das sich leitmotivisch durch dieses Lebenswerk hindurch zieht.

(mehr …)