DomRömer – der gebaute Diskurs
Kurzfassung

Als Essayfilm befragt »DomRömer – der gebaute Diskurs« am Beispiel der Neuen Frankfurter Altstadt das Verhältnis von Stadtarchitektur zu kommunaler Identität.

Als Dokumentation will der Film unterschiedliche Positionen herausarbeiten, durch die das Dom-Römer-Projekt zustande gekommen ist. Dazu werden die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker, beteiligte Bürgerinnen und Bürger sowie Befürworter und Gegner des Projekts in einzelnen Gesprächen porträtiert.

Ergründet werden die die historischen und stadtplanerischen Voraussetzungen ebenso wie die Wechselbeziehungen zwischen den gesellschaftlichen und politischen Akteuren.

Wie beispielsweise gelang es 2007 eine Mehrheit aus engagiertem Bürgertum und unterschiedlichen politischen Lagern hinter das Konzept einer altstadtorientierten Bebauung zu versammeln, entgegen eines ersten, zunächst überwiegend negativ bewerteten Architekturwettbewerbes?

Nach welchen Kriterien wurden 2010/11 die 35 Entwürfe der Neubauten in mehreren Architektenwettbewerben mit mehr als 170 Teilnehmern ermittelt, wurden die Maßstäbe für die verantwortliche Planung eines ganzen Viertels, das zu den geschichtsträchtigsten Orten Deutschlands zählt, entwickelt?

Begonnen im August 2019 wird das Projekt bereits mit Mitteln der Hessischen Filmförderung für die Drehbuchherstellung gefördert.

Drehbuchförderung durch Hessenfilm und Medien 2019/2020