Lebenslauf

Zur Person

Geboren 1961 in Arolsen wuchs ich in Kassel und Frankfurt am Main auf. Heute lebe ich in Berlin und Frankfurt.

Nach dem Zivildienst begann ich 1982 an der Frankfurter Goethe-Universität Film- und Fernsehwissenschaften, Linguistik und Philosophie zu studieren, wechselte 1983 an die Hochschule für Gestaltung Offenbach zu visuelle Kommunikation / audiovisuelle Medien mit Schwerpunkt Film bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein. Seit dem Diplom (Dipl.-Des., mit Auszeichnung) 1991 arbeite ich freischaffend als Filmemacher und Gestalter.

Meine Filmarbeiten wurden seit 1986 auf zahlreichen Festivals und im Rahmen internationaler Filmreihen gezeigt. Für den Dokumentarfilm SIGNALSTÖRUNG erhielt ich 1996 den Hessischen Filmpreis für das beste Drehbuch wie auch 1998 für die beste Regie. Meine Filme und Materialien befinden sich in den Sammlungen des Deutschen Filminstituts (Frankfurt) und LUX (London).

Von 1987 bis 1993 war ich Mitarbeiter des Deutschen Filmmuseums und Kommunalen Kinos (heute Deutsches Filminstitut), von 1991-93 zugleich Geschäftsführer vom Filmbüro Hessen e.V. und Mitbegründer des Frankfurter Filmhauses.

Zwischen 1993 und 1997 hielt ich Vorträge, Blockseminare und konzipierte Filmreihen zu den Themen »Der Absolute Film« und »Vom Experimentalfilm zu den Neuen Medien«. Von 2002 bis 2004 leitete ich das Künstlerkollektiv Galerie Rekord in Berlin.

Zwischen 2002 und 2012 habe ich überwiegend Ausstellungen und multimediale Rauminstallationen konzipiert bzw. produziert, unter anderem für den Deutschen Bundestag und das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Als integrierte Bestandteile der Installationen entstanden insgesamt 35 Kurzfilme.

Seit 2015 arbeite ich wieder prioritär an filmischen Themen; in Planung befindet sich ein dokumentarisches Portrait des Dirigenten Frank Strobel und mit TUNZENBERG ein Langzeitprojekt der Grundlage nachgelassener Tagebücher eines Münchner Psychiaters.

Mit Frankfurt verbinde ich die wichtigen Erfahrungen, die für mein Leben als Künstler grundlegend waren. Im Kommunalen Kino Frankfurt habe ich das Sehen gelernt, im Filmmuseum das Kino- und Ausstellungshandwerk, an der HfG das Filmemachen.

Seit 1998 wechsle ich zwischen Frankfurt und Berlin, wo auch mein Atelier »Kultursysteme« verortet ist, das ich 2004 als Plattform für meine angewandten und freien Arbeiten gegründet habe. Seit 2015 bin ich regelmäßig sieben bis zehn Tage jeden Monat in Frankfurt, wo ich mittlerweile wieder einen zweiten Wohnsitz unterhalte.

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Thomas Mank, Juni 2019